„KoBra“ hilft armen und bedürftigen Menschen in Brasilien

– Dr. Hans-Josef Mürtz

Der Koblenzer Brasilienverein e.V. und die Koblenzer Brasilienstiftung

Dr. Mürtz besucht eine neue  Kindertagesstätte
Dr. Mürtz besucht eine neue Kindertagesstätte

haben die Kinder und Jugendlichen der Unterschicht als Hauptzielgruppe, da ihre Bildungs- und Ausbildungs-Chancen zu gering sind.
Die berufsvorbereitende Ausbildung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine Beschäftigung, die ein besseres Leben garantiert. Deshalb wurden Ausbildungs-Patenschaften und -Werkstätten ins Leben gerufen.
Aber wir bemühen uns auch um menschenwürdige Wohnungen für die Ärmsten und nicht zuletzt um die Erhaltung der bedrohten Indio-Kultur.

Wofür werden die Spenden verwendet?

  • Die beiden Brasilienvereine und die Stiftung finanzierten bis 2012 den Bau von fünf Kinder- Tagesstätten und drei -Gärten. Darüber hinaus wurden die Gehälter von 40 Angestellten finanziert.
  • Lernwillige Jugendliche werden speziell gefördert, um ihnen eine abgeschlossene Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen.

Bisher wurden hunderte von Kindern finanziell unterstützt, die anstatt zu arbeiten die Schule besuchen.
Als Ausgleich für den fehlenden Lohn erhalten die Familien pro Patenkind monatlich Waren im  Wert von 30 €. KoBra-Angestellte betreuen die Kinder. Sie verteilen Lebensmittelgutscheine, Schulkleidung und -material und besorgen für die Kranken die notwendigen Medikamente. Alle Rechnungen werden Dr. Mürtz vorgelegt.
Auch in der unterrichtsfreien Zeit werden die Kinder in zwei eigenen KoBra-Jugendzentren von ihnen betreut, damit sie nicht zu „Straßenkindern“ werden.

Viele Patenkinder sind Frau und Herrn Mürtz bekannt, da sie auf ihre eigenen Kosten nach Brasilien fliegen, um mit den Mitarbeitern und Familien anstehende Probleme zu besprechen.

  • In Zusammenarbeit mit dem internat. Kolping- und Kindermissionswerk wurde auf 5.000 qm ein großes Ausbildungs-Zentrum errichtet, wo die Jugendlichen sich als Schreiner, Mechaniker, Friseur, Schneider, Buchhalter, Computerfachkraft und in anderen Berufskursen ausbilden lassen können. 7 Arbeits- und bis zu 200 Ausbildungsplätze stehen zur Verfügung. Inzwischen wurde auch noch eine Computerwerkstatt eingerichtet.
  • Zusätzlich wurden bisher über 350 Steinhäuser (32 bis 45 qm groß), 2 Versammlungsräume für Mütter- und Jugendvereine, zwei Kapellen, ein Priesterseminar und viele Berufsausbildungs-Stipendien finanziert.
  • Weitere Anliegen sind die Gesundheitsvorsorge, die Speisung der Ärmsten und die Unterstützung von Bororo-Clans (Indigenes).

Bisher wurden über 7 Millionen Euro  gespendet.